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Physiologie der Zahnbewegungbild

Die Zähne sind nicht fest im Knochen verankert, wie z.B. ein Zaunpfahl im Beton, sondern sind durch kleine Fasern, die vom Wurzelzement in die Wurzelhaut einstrahlen, elastisch-federnd mit der Alveole (Zahnfach) verbunden.

Der Spalt, in dem sich diese Fasern befinden, nennt sich Parodontalspalt, enthält daneben auch noch Nerven und Gefäße und ist im Röntgenbild mitunter zu erkennen. Der gesamte Zahnhalteapparat, zu dem auch das Zahnfleisch gehört, ist Bestandteil des Kiefers bzw. des Kieferknochens.

Da der Knochen eine Umbau- und Reparaturfunktion besitzt (Heilung bei Knochenbrüchen!), ist es auch möglich, durch den Einsatz von kleinen, dauerhaften Kräften, Zähne zu bewegen. Dies wird z.B. schon bei Zungenfehlfunktionen erkennbar, bei denen die Zunge ganze Zahnreihen durch ihren dauerhaften Druck verformt und auch die erfolgreiche Korrektur dieser fehlerhaften Zahnstellungen verhindert!




Dr. med. dent. Michael Reifenrath, Königswinterer Straße 425, 53227 Bonn | Impressum